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Erfahrungen & Bewertungen zu Ludwig Bauunternehmen Bad Aibling
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Vorteile, Dämmwerte, Kosten.

Ziegelbauweise: Vorteile für Neubau und Sanierung

Wer heute ein Haus baut, entscheidet über Jahrzehnte – Energieverbrauch, Wohnklima, Werterhalt und Instandhaltungsaufwand hängen maßgeblich von der gewählten Bauweise ab. Ludwig Bau aus Bad Aibling setzt bei Neubauprojekten konsequent auf massive Ziegelbauweise. Verantwortlich für Planung und Umsetzung ist Mathias Ludwig, Dipl.-Bauingenieur (FH), baubiologischer Fachberater (TÜV) und zertifizierter Passivhaus-Planer – eine fachliche Qualifikation, die bei der Bewertung von Baustoffen und energetischen Konzepten unmittelbar relevant ist.

Was bedeutet Ziegelbauweise – und was ist monolithisch?

Ziegelbauweise heißt: Die tragende Wand besteht aus Mauerziegeln – meist Hochlochziegeln mit integrierter Dämmung in den Kammern. Bei der monolithischen Bauweise übernimmt eine einzige Wandschicht sowohl die tragende Funktion als auch den Wärmeschutz, ohne zusätzliches Wärmedämmverbundsystem (WDVS) von außen. Das unterscheidet sie von zweischaligen Konstruktionen (z. B. Kalksandstein mit aufgesetzter Dämmschicht), bei denen Tragwerk und Dämmung getrennte Bauteile sind.

Der praktische Unterschied: Bei monolithischem Ziegelmauerwerk gibt es weniger Materialübergänge und damit weniger potenzielle Schwachstellen an Anschlüssen – ein Punkt, der sich mit dem deckt, was auch beim Thema energetische Sanierung entscheidend ist: Wärmeverluste entstehen überproportional häufig an Details und Übergängen, nicht in der Fläche.

Vorteile der Ziegelbauweise im Überblick

  • Wärmeschutz aus einem Guss: Die Dämmwirkung ist Teil der Wandkonstruktion selbst, nicht nachträglich aufgesetzt.
  • Robustheit und Langlebigkeit: Massives Mauerwerk gilt als besonders widerstandsfähig gegenüber mechanischer Belastung und Witterung.
  • Wertstabilität: Massivhäuser werden am Immobilienmarkt in der Regel als besonders langlebig und werterhaltend eingeschätzt.
  • Sommerlicher Wärmeschutz: Die Speichermasse des Ziegels puffert Temperaturspitzen ab und wirkt der Aufheizung im Sommer entgegen.
  • Wohnklima: In Kombination mit diffusionsoffenen Putzen (z. B. Lehmputz) lässt sich ein ausgleichendes Feuchteverhalten im Wohnraum unterstützen – hierzu macht Ludwig Bau bewusst keine medizinischen Zusagen, sondern verweist auf den bauphysikalischen Effekt.

1. Bestandsaufnahme und 3D-Modell:

  • Die reale Geometrie des Gebäudes wird erfasst und in ein CAD-Modell überführt – die Grundlage für exakte Tragwerks- und Werkplanung.

2. Tragwerksplanung

  • Tragwerksplanung: Klärung, welche Wände tragend sind, wie Lasten bei Abbruch oder Anbau abgefangen werden, und wie sich neue Öffnungen (etwa für größere Fensterflächen) statisch auswirken. Genau hier trennt sich „ein bisschen verbessern“ von „wirklich wirksam modernisieren“.

3. Rohbau- und Mauerarbeiten

  • Umsetzung der geplanten Eingriffe – von neuen Wänden über Stahlbetonarbeiten bis zur Vorbereitung der Gebäudehülle für die nachfolgenden Gewerke (Dämmung, Fenster, Anlagentechnik).

4. Planung, Details, Schnittstellen

Wärmebrücken und Anschlussfehler entstehen fast immer an Übergängen. Deshalb legen wir Wert auf Detailplanung und klare Abstimmung – damit Ausführung und Planung wirklich zusammenpassen.

5. Umsetzung & Koordination

Ein sauberer Ablauf auf der Baustelle braucht Koordination: Material, Timing, Gewerke, Qualität. In den Referenzen wird genau das als Stärke beschrieben (Termintreue, „just in time“, nachvollziehbare Abrechnung).

6. Übergabe & Nachvollziehbarkeit

Zum Abschluss zählt: klare Abnahme, saubere Dokumentation und eine Abrechnung, die nachvollziehbar bleibt. Sie haben ein Neubau Projekt? Sie wollen Ihre Altbauwohnung Sanieren? Schreiben Sie uns und nutzen Sie unser Kontakformular

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Ziegel im Vergleich: Mehrwert-Tabelle

Die folgende Einordnung ist eine fachliche Tendenz-Bewertung auf Basis bauüblicher Eigenschaften der Materialien – keine normierten Kennwerte einzelner Produkte. Für ein konkretes Bauvorhaben sind immer die spezifischen U-Werte des jeweils verwendeten Ziegelprodukts maßgeblich.

Kriterium Monolithischer Ziegel Kalksandstein + WDVS Holzständerbau
Wärmedämmung hoch, materialintegriert hoch, systemabhängig hoch, materialabhängig
Schallschutz sehr gut (hohe Rohdichte) sehr gut gut, konstruktionsabhängig
Brandschutz sehr gut (nicht brennbar) sehr gut gut, mit Bekleidung normgerecht
Speichermasse / sommerlicher Wärmeschutz hoch mittel bis hoch eher gering
Langlebigkeit der Dämmwirkung hoch, keine separate Dämmschicht abhängig vom WDVS-Zustand abhängig von Konstruktion und Feuchteschutz
Bauzeit mittel mittel tendenziell kürzer

Der Punkt, der oft übersehen wird: Ein WDVS ist eine zusätzliche Bauteilschicht mit eigener Lebensdauer – Algenbildung, Spechtschäden oder Rissbildung an der Putzoberfläche sind bekannte Instandhaltungsthemen. Monolithisches Ziegelmauerwerk hat dieses zusätzliche Bauteil nicht, weil die Dämmung Teil der Wand selbst ist.

Referenzprojekt: Neubau einer Doppelhaushälfte in Bad Aibling

Ludwig Bau hat aktuell den Neubau einer Doppelhaushälfte in Heufeldmühle/Bruckmühl umgesetzt – mit Planung nach allen HOAI-Leistungsphasen (LP1–LP7), 3D-Gebäudemodell auf CAD-Basis und exakter Kostenauswertung nach dem Prinzip „Design to Cost“. Das Projekt folgt damit dem, was Ludwig Bau unternehmensweit als Neubau-Standard beschreibt: massive Bauweise mit Fokus auf Wärmeschutz und Langlebigkeit.

Ziegelbauweise bei Neubau und Sanierung: zwei unterschiedliche Ausgangslagen

Beim Neubau lässt sich die monolithische Ziegelbauweise von Grund auf planen – hier liegt der klare Schwerpunkt von Ludwig Bau.

Bei der Sanierung von Bestandsgebäuden ist die Ausgangslage eine andere: Die vorhandene Wandkonstruktion ist gesetzt, ein nachträglicher Ersatz durch monolithisches Ziegelmauerwerk ist in der Regel nicht wirtschaftlich sinnvoll. Hier stehen andere Maßnahmen im Vordergrund – etwa eine sorgfältig geplante Dämmung der Bestandswand. Ziegelbauweise ist bei den bisher dokumentierten Sanierungsprojekten von Ludwig Bau kein beschriebener Bestandteil; relevant wird sie in diesem Kontext vor allem bei Anbauten oder Aufstockungen, die als eigenständiger Neubauteil errichtet werden.

Häufige Fragen zur Ziegelbauweise

Warum Ziegel als Baustoff?

Ziegel steht für Robustheit und Langlebigkeit. In Kombination mit einer passenden Gebäudehülle ermöglicht monolithisches Ziegelmauerwerk einen sehr guten Wärmeschutz, ohne auf ein zusätzliches Dämmsystem angewiesen zu sein. Entscheidend bleibt dabei immer das Gesamtkonzept aus Planung, Ausführungsdetails und Qualität der Umsetzung.

Ist Ziegelbauweise teurer als andere Bauweisen?

Eine pauschale Aussage ist nicht seriös möglich – die Kosten hängen von Ziegeltyp, Wanddicke, Gebäudegeometrie und regionalen Faktoren ab. Da bei monolithischem Mauerwerk ein separates WDVS entfällt, relativiert sich ein möglicher Mehrpreis beim Baustoff teilweise durch eingesparte Folgekosten.

Lässt sich mit Ziegel ein Passivhausstandard erreichen?

Grundsätzlich ja, abhängig von Wandaufbau, Wanddicke und dem Gesamtkonzept der Gebäudehülle. Mathias Ludwig ist als zertifizierter Passivhaus-Planer entsprechend qualifiziert, dies im Einzelfall zu bewerten und zu planen.

Eignet sich Ziegel auch für Sanierung oder Anbauten?

Bei Anbauten oder Aufstockungen, die als eigenständiger Neubauteil errichtet werden, ist monolithisches Ziegelmauerwerk eine Option. Bei der Sanierung der Bestandssubstanz selbst steht meist die Dämmung der vorhandenen Wandkonstruktion im Vordergrund, nicht der Ersatz durch Ziegel.

Wie wirkt sich die Ziegelbauweise auf den sommerlichen Wärmeschutz aus?

Die hohe Speichermasse des Ziegels puffert Temperaturschwankungen ab und wirkt der Aufheizung von Innenräumen im Sommer entgegen – ein Effekt, der bei leichteren Bauweisen typischerweise geringer ausfällt.

Weiterführende Links:

· Referenzprojekt Neubau Doppelhaushälfte

· Energetische Sanierung im Überblick